Die Rekonditionierung der Halswirbelsäule

Kräftigung und Messung der Halswirbelsäule

Die Medizinische Kräftigungstherapie an der Halswirbelsäule (HWS) ist inzwischen eine etablierte Behandlungsmethode und verläuft ähnlich der Therapie an der Lendenwirbelsäule. Die HWS stabilisiert sich ebenfalls nach einem sogenannten Zuggurtungsprinzip. Je stärker die Muskelspannung, umso geringer ist die Verschieblichkeit der Wirbelgelenke untereinander und umso geringer sind Überlastungsreizungen des Bandapparates. Eine Zunahme der muskulären Spannung bringt Stabilität und Kompensation beim Einwirken von Beuge- und Scherkräften und verhindert damit Verspannungen.

Eine isolierte Kräftigung und Messung der Halswirbelsäulenmuskulatur ist derzeit unter wissenschaftlich objektivierbaren und reproduzierbaren Kriterien mit dem MK-Therapiesystem möglich. Die Durchführung einer solchen Therapie bei Patienten mit Bandscheibenprothese, Schleudertrauma oder BSV verlangt von den Therapeuten sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Auch hier müssen die oben genannten Behandlungsprinzipien berücksichtigt werden, so ist z. B. eine Messung der HWS-Muskulatur nur unter Berücksichtigung des Kopfgewichtes möglich.

In den letzten  Jahren haben 597 Patienten die Behandlung an der HWS in München abgeschlossen.

Vergleich Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule

Im Vergleich zur Lendenwirbelsäule fielen die Kraftzuwächse von 60,5 % zu 76,7 % deutlich geringer aus. Die Bewegungsamplitude konnte im Bereich der HWS um 35 % vergrößert und in diesem Bereich stabilisiert werden. Die erzielte Schmerzreduktion von 59 % bestätigt die Resultate anderer MKT-Institute, wie z. B. dem Columbia Spine Center, Missouri (60 %).